Das Verständnis der Funktionsweise der internationalen Finanzmärkte wird sowohl für Volkswirtschaftler als auch für Kaufleute zunehmend wichtig. Schwerpunkt der Lehre in theoretischer Volkswirtschaftslehre sind die ökonomischen Theorien, die für ein solches Verständnis zentral sind. Der einführende Bachelor-Kurs zur Kapitalmarkttheorie nimmt zunächst die Perspektive eines einzelnen Landes ein. Zentrale Themen wie Kapitalstruktur, adverse Selektion, Moral hazard, Kreditrationierung, Bank runs, Kapitalmarkteffizienz und Bubbles werden analysiert. Internationale Aspekte treten dann im Kurs International Finance in den Vordergrund, beispielsweise Wechselkursbestimmung und Währungskrisen. Der Master-Kurs zu Kapitalmarkttheorie befasst sich mit Möglichkeiten zur gesamtwirtschaftlich effizienten Risikoteilung mittels Finanzmärkten und der Bepreisung von Assets aus Perspektive des allgemeinen Gleichgewichts. Weiter bietet der Lehrstuhl im Zuge des Ost-West-Profils von Institut und Universität einen Master-Kurs zur West-Ost-Handelstheorie an.
Ausbildungsziel ist die Vermittlung der ökonomischen Theorien und Fakten, die für das Verständnis und die eigenständige Beurteilung des Geschehens auf Finanzmärkten benötigt werden.
Diplom-Volkswirt Universität Dortmund 1994, Dr. rer. pol. Universität Dortmund 1996, Habilitation in VWL Universität Dortmund 2000, Vertretungsprofessur Sozialpolitik TU Dresden 2000-2001, seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische VWL an der Universität Regensburg.