Die Ökonometrie stellt Verfahren bereit, um Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Ziel- und potentiellen Einflussgrößen zu quantifizieren und deren Zuverlässigkeit abzuschätzen. Hierzu werden ökonomische, statistische und mathematische Ansätze geeignet kombiniert. Ökonometrische Verfahren können, insbesondere aufgrund der heute vorliegenden Datenfülle, zur Beantwortung vieler volks- und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen herangezogen werden. Die Kenntnis ökonometrischer und statistischer Methoden ist deshalb sowohl für staatliche Organisationen als auch für Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.
Im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge bietet der Lehrstuhl für Ökonometrie Veranstaltungen für unterschiedliche Bedürfnisse an: von der Pflichtveranstaltung Ökonometrie für VWL-Bachelorstudenten bis hin zu fortgeschrittenen Vertiefungsveranstaltungen im Masterprogramm.
Absolventen des Faches sollen entsprechend dem gewählten Ausbildungsniveau in der Lage sein, ökonometrische Methoden und Software in der Praxis eigenständig zuverlässig anzuwenden. Sie sollen erkennen können, wann komplexere ökonometrische Verfahren einzusetzen sind und sich diese ggf. aneignen können.
Diplom-Volkswirt Ludwig-Maximilians-Universität München 1987, Dr. oec. publ. Ludwig-Maximilians-Universität München 1992, Post-Doktorandenstipendium an der Universität Maastricht in den Niederlanden 1993, Habilitation in Statistik und Ökonometrie Humboldt-Universität zu Berlin 1999, Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 373 `Quantifikation und Simulation ökonomischer Prozesse` an der Humboldt-Universität zu Berlin 1994-1999, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Statistik und Ökonometrie Humboldt Universität zu Berlin 1999-2001, Associate Professor am Department of Quantitative Economics an der Universität Maastricht 2001-2007 (seit 2004 Teilzeit), seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Ökonometrie an der Universität Regensburg.